Kommunikative Figurationen

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in tiefgreifend mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften?