Dr. Claudia Lampert

Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Universität Hamburg

Wandel der Medienumgebung

Fachgebiet

Kommunikationswissenschaft/Medienpädagogik

Vita

Dr. Claudia Lampert ist Senior Postdoc am Hans-Bredow-Institut und befasst sich mit Fragen des Aufwachsens in digitalisierten Medienumgebungen sowie mit dem Themenfeld der Gesundheitskommunikation.

Im Rahmen verschiedener Projekte (u.a. EU Kids Online, Net Children go OnlineSozialisation in sich wandelnden Medienumgebungen) untersucht sie die Rolle insbesondere digitaler Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und die Herausforderungen für den Familienerziehungsalltag. Seit 2015 ist sie zudem in die COST-Action "The Digital Literacy and Multimodal Practices of Young Children" (IS1410) involviert, in der sie sich mit dem Thema Internet of Toys beschäftigt. Claudia Lampert ist Koautorin des Studienbuches "Medienpädagogik" (Süss/Lampert/Trültzsch-Wijnen, 3. Aufl. 2018) und überdies Mitglied in u.a. der DGPuK-Fachgruppe Medienpädagogik, der GMK, der Sektion Medienpädagogik der DGFE, im Fachbeirat des Erfurter Netcodes, im Mediennetz Hamburg sowie im Beirat der Initiative "SCHAU HIN!". Aktuell ist sie zudem als Beirätin in verschiedene Projekte involviert, wie z.B. "Landungsbrücke - Übergänge meistern" und "Streitkultur 3.0".

In Bezug auf das Themenfeld der Gesundheitskommunikation befasst sich Claudia Lampert vor allem mit gesundheitsbezogenen Medienformaten, dem Gesundheitsinformationsverhalten verschiedener Gruppen sowie mit den Potenzialen und Grenzen unterschiedlicher Kommunikationskanäle im Kontext strategischer Gesundheitskommunikation. Von 2012-2015 untersuchte sie im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Forschungsverbundes Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie - KOKON die mediale Darstellung von Komplementärmedizin und entwickelte ein Konzept für eine Informationsplattform für Betroffene (www.kokoninfo.de). In ihrer Dissertation untersuchte sie, inwieweit sich fiktionale Fernsehangebote für die Gesundheitsförderung von Jugendlichen eignen (Stichwort: Entertainment-Education, Lampert 2007). Ähnliche Fragen beschäftigen sie aktuell im Hinblick auf digitale Unterhaltungsangebote wie z.B. Serious Games for Health und Gesundheits-Apps. Darüber hinaus interessieren sie die gesundheitsbezogenen Potenziale und Risiken der Mediennutzung, insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche. Claudia Lampert ist Mitglied des Kompetenzbereichs Gesundheitskommunikation am Hans-Bredow-Institut, Koautorin des Lehrbuches „Gesundheitskommunikation und Medien“ (Fromm/Baumann/Lampert 2011) sowie (Mit-) Initiatorin und Koordinatorin des Netzwerks Medien und Gesundheitskommunikation, das sich seit 2003 für einen transdisziplinären Austausch über medialvermittelte Gesundheitskommunikation engagiert.

Forschungsschwerpunkte

Mediensozialisation, Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen, Medienpädagogik, Kinder und Medien, Jugendliche und Medien, Medienkompetenz, Gesundheitskommunikation, Entertainment-Education, Serious Games for Health, Gesundheits-Apps, E-Health, M-Health


Publikationen

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Arbeitspapier-Reihe "Communicative Figurations"

Arbeitspapier-Reihe "Communicative Figurations"

Der Forschungsverbund "Kommunikative Figurationen" gibt die Arbeitspapier-Reihe "Communicative Figurations Working Papers" (ISSN: 2367-2277) heraus, deren Veröffentlichungen hier sowie über den E-LIB Dokumentenserver (Digital Repository) der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen zugänglich sind.

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