Neuer Beitrag von A.Hepp und W. Loosen in der kürzlich erschienenen Proceedings zur Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft 2019.

Die beiden KoFi-Mitglieder Andreas Hepp und Wiebke loosen sind in den Proceedings zur Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung der DGPuK 2019 mit einem Beitrag vertreten. 

In dem Beitrag mit dem Titel "Neujustierung holistisch gedacht - und gemacht: Feldbeobachtung, Forschungspraxis, Theorieentwicklung in der Journalismusforschung" setzen sich Hepp und Loosen mit den Auswirkungen der tiefgreifenden Mediatisierung auf die Journalismusforschung auseinander. Aus dem Abstract:

"Der Journalismus ist ebenso wie die Journalismusforschung mit den Trends einer tiefgreifenden Mediatisierung konfrontiert: die fortschreitende Differenzierung, Konnektivität und Omnipräsenz digitaler Medien sowie die Beschleunigung der Innovationszyklen bei der Technologieentwicklung und die mit digitalen Medien verbundene Datafizierung aller Lebensbereiche. Im Zuge dieser Entwicklungen hat die Journalismusforschung in den letzten Jahrzehnten zunehmend ihr Sichtfeld erweitert, sich etwa im Hinblick auf die sie interessierenden Akteur:innen, Praktiken und Organisationstypen neu justiert und sich theoretisch sowie forschungspraktisch gegenüber anderen Disziplinen und Methoden geöffnet bzw. ist von diesen „entdeckt“ worden. Vor diesem Hintergrund und ausgehend von Beispielen aus unserer gemeinsamen Forschung argumentieren wir, dass eine Neujustierung der Journalismusforschung mit einer holistischen Perspektive verbunden sein sollte: in der Feldbeobachtung, der Forschungspraxis und bei der Theorieentwicklung."

Der Beitrag ist im Social Science Open Access Repository hier verfügbar.