Digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen

Förderung durch das BMBF (2018-2021). Kooperation mit dem ZeMKI-Lab Medienbildung und Bildungsmedien sowie der RWTH Aachen.


Das Verbundprojekt untersucht in vier Teilprojekten interdisziplinär und triangulativ digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen, bezogen sowohl auf schulisch-curriculare Gegenstände und persönliche Berufsorientierung als auch auf den Erwerb von interessensbasiertem Wissen und Kenntnissen/Lernprojekten in der Freizeit. Die Zusammenstellung des Projektverbundes mit Mitgliedern aus Allgemeiner Didaktik, Medienpädagogik, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Fachdidaktik ermöglicht einen umfassenden Blick auf Erklärvideos und Tutorials, wie sie insbesondere auf YouTube zu finden sind und von Jugendlichen in großem Umfang und nahezu alltäglich genutzt werden. Ergänzend werden inhalts- und lernspezifische Medien- und Kommunikationsrepertoires untersucht, um die Vielfalt der individuellen und gemeinschaftlichen Praxen Jugendlicher beim außerschulischen Lernen (Selbstexpertisierung) zu beschreiben und zu analysieren.

Das Teilprojekt geleitet von Prof. Dr. Karsten D. Wolf verantwortet die Medienanalyse außerschulischer Bildungsinteressen, quantitative Rekonstruktion der Medienumgebung und die qualitativen Interviews zur Re-konstruktion der Kommunikations- und Medienrepertoires. Das von Prof. Dr. Christian Pentzold geleitete Teilprojekt verantwortet die Rekonstruktion gemeinschaftlicher informeller Aneignung von Lerninhalten.